Die Ritter vom Tau

Die Stadt Altopacio in der nördlichen Toskana hält für geschichtsinteressierte Besucher etwas Ungewöhnliches bereit.

Er erfährt man, dass die klassische Einordnung der Ritterorden gesprengt wird

Der Sitz des Ordens war in Altopascio und sein Tätigkeitsbereich lag in der Bewachung der Pilgerwege zwischen Lucca und Genua; die päpstliche Approbation erhielt der Orden allerdings erst im Jahre 1239.
So gründete sich im 11. Jahrhundert ein Ritterorden in der nördlichen Toskana.
Die Ritter vom Tau, wie sie sich nannten, trugen wahrscheinlich einen schwarzen Habit und das Taukreuz, das man vom Benediktinerorden her kennt, also eines ohne nach oben abstehenden Balken. Dieser Orden war monastisch strukturiert und diente zum Schutze der Pilger in Norditalien, aber nicht darüber hinaus, weswegen er nicht die Bedeutung hat, wie die bereits angeführte Gemeinschaften.




Sebastian Roth